Annäherungs- vs. Vermeidungsverhalten: Der regulatorische Fokus

Die Theorie des regulatorischen Fokus (RFT) basiert auf dem sogenannten hedonistischen Prinzip, welches besagt, dass die grundlegende biologisch verankerte Motivation des Menschen darin besteht, sich positiven Zuständen anzunähern und negative Zustände zu vermeiden. Laut Higgins, Grant und Shah (1999, S. 244) ist es das fundamentale motivationale Prinzip überhaupt. Die Unterscheidung zwischen Annäherungs- und Vermeidungsverhalten ist die Basis vieler Motivationstheorien und hat ihren historischen Ursprung in der griechischen Philosophie (Ebner, 2005). Weiterlesen

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Ach und könnt‘ ich doch nur ein einz’ges Mal die Uhren rückwärts dreh’n

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Wer kennt das nicht? Eine heiße Diskussion, eine Beleidigung, ein dummer Spruch. Erst hinterher fällt dir plötzlich der eine geniale Spruch, der perfekte Konter ein. Erst hinterher fällt dir ein, was du hättest sagen müssen, doch dann ist es zu spät. Was bleibt, ist der Ärger über sich selbst und der Wunsch noch einmal zurück gehen- und alles anders machen zu können.

Wesentlich gravierender ist es, wenn ich das Gefühl habe, einen einzigen kleinen dummen aber folgeschweren Fehler gemacht zu haben, der den ganzen weiteren Verlauf vermeintlich negativ beeinflusst hat. Vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit, nur ein Wort, nur eine Tat bzw. Nichttat oder ein Moment in dem ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Vielleicht war mir in diesem Moment die Wichtigkeit meines aktuellen Handelns überhaupt nicht bewusst. Dennoch, hinterher herrscht nur noch ein Gedanke: Könnte ich doch nur zurück und es anders machen. Weiterlesen

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Was ist eigentlich Glück? (2)

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Die positive Psychologie beschäftigt sich unter anderem mit den Stärken, die in jedem von uns stecken. Es wird davon ausgegangen, dass Glück erlernbar ist. Eine ganz beliebte und mindestens genauso effektive Übung ist das sogenannte Glückstagebuch: Schreibe dir am Ende jeden Tages drei positive Dinge auf, die dir am Tag widerfahren sind. Weiterlesen

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Was ist eigentlich Glück? (1)

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Wenn ich morgens aufwache, geht mein erster Griff in Richtung Handy: Uhrzeit checken, schauen, was für Messages eingegangen sind und was es sonst so Neues in der Welt gibt, wichtige Geschehnisse, die ich in den vergangenen Stunden verpennt habe. Zu langen Nachrichten verweigere ich allerdings meine Aufmerksamkeit. Zumindest so lange, bis ich wirklich richtig wach bin. Das Erste, was ich heute Morgen jedoch las, war ein längerer Text in Facebook, den eine Kommilitonin zum Thema Glück gepostet hatte. Was dort stand, fand ich so gut, dass ich sogar freiwillig noch den mindestens genau so langen, aber ebenso guten Kommentar dazu las. Weiterlesen

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Auf der Flucht vor sich selbst

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Manche Menschen sind ständig auf der Flucht. Viele wissen gar nicht so genau wovor eigentlich. Sie reisen dauerhaft durch die Welt, wechseln ständig den Wohnort oder bauen nie wirklich feste Freundschaften auf. Glücklich sind sie damit aber nicht.

Letztendlich sind diese Menschen auf der Flucht vor sich selbst. Problem dabei ist nur, dass sie ja ihr größtes Problem, nämlich sich selbst, immer mitnehmen. Weiterlesen

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Was ich nicht habe kann ich nicht verlieren

Wer einmal einen schweren Verlust erlitten hat, weiß, wie beschissen das ist. Verluste gehören zum Leben dazu, aber wie jemand damit umgeht, das hängt von vielen Faktoren ab. Gerade Menschen, die häufiger schwere Verluste erlebt haben, versuchen sich in Zukunft möglichst davor zu schützen, weil sie das nicht wieder erleben wollen.

Aber wie schützt man sich vor Verlusten? Weiterlesen

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Thailand II – Das Ende eines fantastischen Urlaubs

20151204_174239_LLS.jpgDrei Wochen waren so gut wie vorbei. Drei Wochen voller neuer Erlebnisse und Erfahrungen. Wir hatten viele neue Menschen kennengelernt, einer davon hatte sich uns sogar angeschlossen. Mit anderen sollte der Kontakt über das Internet noch sehr lange halten.

Mit der Fähre sind wir wieder zurück nach Krabi, um am selben Tag noch den Flieger nach Bangkok zu nehmen. Bangkok war das Gebiet unserer neuen Reisebegleitung. Dort kannte sie sich bestens aus, wodurch wir selbst am allerletzten Abend noch eine Menge mitnehmen konnten.

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