Zu wenig Zivilcourage? – Der Bystander-Effekt

In den Medien hört man immer wieder von Fällen, in denen einer Person in Not nicht geholfen wurde, obwohl genug Menschen anwesend waren, die hätten helfen können. In den Schlagzeilen heißt es immer wieder, es fehle den Bürgern unseres Landes an Zivilcourage.

Fehlende Zivilcourage – so wird das Problem genannt und erklärt. Dabei wird die Schuld unreflektiert auf den Menschen, der nicht hilft, geladen. Leider wird nie erwähnt, wie es dazu kommt, dass potentielle Helfer wegschauen, anstatt einzuschreiten. Sind die meisten Menschen wirklich so ignorant und schlecht? Weiterlesen

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Wie vermeide ich es ausgenutzt zu werden?

Wenn ich freundlich und hilfsbereit anderen Menschen gegenüber bin, werde ich auch ausgenutzt. Richtig?

Wenn ich einfach egoistisch bin und anderen Menschen niemals einfach so eine Freude mache, dann werde ich auch nicht ausgenutzt. Richtig?

Spontan würde ich sagen, beides trifft zu. Weiterlesen

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Die Augen als Tor zur Seele

„Die Augen sind das Tor zur Seele“, so lautet eine Redensart. Das klingt im ersten Moment ziemlich pathetisch und nach esoterischem Bullshit. Aber: An allem was man sagt, an allem was man sagt, ist auch was dran. Weiterlesen

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Annäherungs- vs. Vermeidungsverhalten: Der regulatorische Fokus

Die Theorie des regulatorischen Fokus (RFT) basiert auf dem sogenannten hedonistischen Prinzip, welches besagt, dass die grundlegende biologisch verankerte Motivation des Menschen darin besteht, sich positiven Zuständen anzunähern und negative Zustände zu vermeiden. Laut Higgins, Grant und Shah (1999, S. 244) ist es das fundamentale motivationale Prinzip überhaupt. Die Unterscheidung zwischen Annäherungs- und Vermeidungsverhalten ist die Basis vieler Motivationstheorien und hat ihren historischen Ursprung in der griechischen Philosophie (Ebner, 2005). Weiterlesen

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Ach und könnt‘ ich doch nur ein einz’ges Mal die Uhren rückwärts dreh’n

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Wer kennt das nicht? Eine heiße Diskussion, eine Beleidigung, ein dummer Spruch. Erst hinterher fällt dir plötzlich der eine geniale Spruch, der perfekte Konter ein. Erst hinterher fällt dir ein, was du hättest sagen müssen, doch dann ist es zu spät. Was bleibt, ist der Ärger über sich selbst und der Wunsch noch einmal zurück gehen- und alles anders machen zu können.

Wesentlich gravierender ist es, wenn ich das Gefühl habe, einen einzigen kleinen dummen aber folgeschweren Fehler gemacht zu haben, der den ganzen weiteren Verlauf vermeintlich negativ beeinflusst hat. Vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit, nur ein Wort, nur eine Tat bzw. Nichttat oder ein Moment in dem ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Vielleicht war mir in diesem Moment die Wichtigkeit meines aktuellen Handelns überhaupt nicht bewusst. Dennoch, hinterher herrscht nur noch ein Gedanke: Könnte ich doch nur zurück und es anders machen. Weiterlesen

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Was ist eigentlich Glück? (2)

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Die positive Psychologie beschäftigt sich unter anderem mit den Stärken, die in jedem von uns stecken. Es wird davon ausgegangen, dass Glück erlernbar ist. Eine ganz beliebte und mindestens genauso effektive Übung ist das sogenannte Glückstagebuch: Schreibe dir am Ende jeden Tages drei positive Dinge auf, die dir am Tag widerfahren sind. Weiterlesen

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Was ist eigentlich Glück? (1)

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Wenn ich morgens aufwache, geht mein erster Griff in Richtung Handy: Uhrzeit checken, schauen, was für Messages eingegangen sind und was es sonst so Neues in der Welt gibt, wichtige Geschehnisse, die ich in den vergangenen Stunden verpennt habe. Zu langen Nachrichten verweigere ich allerdings meine Aufmerksamkeit. Zumindest so lange, bis ich wirklich richtig wach bin. Das Erste, was ich heute Morgen jedoch las, war ein längerer Text in Facebook, den eine Kommilitonin zum Thema Glück gepostet hatte. Was dort stand, fand ich so gut, dass ich sogar freiwillig noch den mindestens genau so langen, aber ebenso guten Kommentar dazu las. Weiterlesen

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