Thailand II – Das Ende eines fantastischen Urlaubs

20151204_174239_LLS.jpgDrei Wochen waren so gut wie vorbei. Drei Wochen voller neuer Erlebnisse und Erfahrungen. Wir hatten viele neue Menschen kennengelernt, einer davon hatte sich uns sogar angeschlossen. Mit anderen sollte der Kontakt über das Internet noch sehr lange halten.

Mit der Fähre sind wir wieder zurück nach Krabi, um am selben Tag noch den Flieger nach Bangkok zu nehmen. Bangkok war das Gebiet unserer neuen Reisebegleitung. Dort kannte sie sich bestens aus, wodurch wir selbst am allerletzten Abend noch eine Menge mitnehmen konnten.

 

 

Das Hotel (7/7)

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Für unsere letzte Nacht in Thailand buchten wir ein Zimmer in der Vorstadt. Das hatte zum einen den Vorteil, dass es spottbillig war, zum anderen konnten wir auf diese Weise auch einmal die Vorstadt Bangkoks erleben. Das Hotel selbst war einwandfrei. Mein Zimmer befand sich im 5. Stock und hatte sogar einen kleinen Balkon, auf dem ich pünktlich zum Sonnenuntergang saß und darüber nachdachte, dass dies vorerst mein letzter Abend in Thailand war und ich das Land am nächsten Tag verlassen würde.

 

 

Die Vorstadt

Ein bisschen von der Vorstadt ließen wir uns aber noch zeigen. Eines unserer Ziele war „The Mall Bangkapi“, ein hochmordernes Shopping Center in dem man für einen Bruchteil der üblichen Preise nach Herzenslust einkaufen kann. Im Untergeschoss befand sich neben einem riesigen Supermarkt auch ein bemerkenswertes Angebot an frischen Speisen und Nachtischen. Um sich dort etwas zu kaufen muss man zunächst eine Chipkarte erwerben und diese mit einem Wunschbetrag aufladen. Für das auf der Karte vorhandene Geld kann man sich dann den Teller vollpacken.

Als praktischstes Fortbewegungsmittel dient in der Vorstadt die Fähre, die in den kleinen Kanälen an vielen Haltestellen Menschen aufsammelt. Eine solche Haltestelle befindet sich direkt vor dem Eingang der Mall Bangkapi. Das Ein- und Aussteigen ist zwar irgendwie etwas knifflig und man kappiert die Pläne auch nicht so wirklich und weiß nicht genau, was man für welche Strecke bezahlen muss, aber a) ist es bei ein paar Cent mehr oder weniger total egal und b) fühlt man sich einfach so unglaublich insidermäßig, wenn man fernab aller Touris genau das tut, was die Einheimischen tun.

Zum krönenden Abschluss gingen wir am Abend dort essen, wo es auch die Einheimischen tun. Dort, wo man das richtig gute Essen bekommt und dafür einen niedlichen kleinen Euro bezahlt.

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Wir bestellten so viele Gerichte wie möglich und unsere neue Reisebegleitung bestellte dazu einen Tontopf, um uns mal zu zeigen, wie es richtig geht. Der Topf wurde über ein Feuer gestellt und unsere Reisebegleitung zauberte darin aus Kräutern und anderen Zutaten eine köstliche Suppe.

So beendeten wir unseren Thailandurlaub mit einem kulinarischen Kunstwerk, das wir zudem quasi geschenkt bekamen.

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Man beachte die Preise: 35 Baht ist weniger als 1€! So günstig ist es sonst nirgendwo.

 

 

Die grausame Rückkehr

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Zurück in Deutschland war ich total überfordert. Nicht nur, dass ich ein ziemlich heftiges Jetlag hatte, es war zudem ein Tag vor Weihnachten und total kalt. In meinem Kopf war alles durcheinander. Vor einigen Stunden war für mich noch Sommer gewesen. Jetzt saß ich zuhause in der Kälte und musste irgendwie in meinen Schädel kriegen,  dass am nächsten Tag Weihnachten sein sollte. Ich lenkte mich mit Geschenke einpacken ab, aber begriff gar nicht wirklich was ich da tat. Meiner Reisebegleitung ging es nicht besser. Er hatte sich zudem eine fiese Erkältung im Flieger eingefangen und jammerte die ganze Zeit rum, er wolle wieder zurück nach Thailand. Ich verstand ihn und er verstand mich, wir hatten beide keine Lust auf Deutschland und auf Weihnachten. Dafür war unser Urlaub einfach zu schön gewesen.

Auch mussten wir uns wieder der Griesgrämigkeit der Deutschen stellen, was echt hart ist, wenn man drei Wochen lang mit voller Herzlichkeit ganz ganz viele tolle und interessante, aufgeschlossene Menschen kennengelernt hat.

Weihnachten ging irgendwie so an mir vorüber. Ich bekam es nicht wirklich mit. Ich war noch total müde und fertig vom Jetlag und in Gedanken sowieso noch in Thailand. Vielleicht war es gut so, weil ich ohnehin ja keine Lust auf Weihnachten gehabt hatte. Komisch war es aber dennoch und meiner Familie gegenüber tat es mir ein wenig leid, weil mit mir wirklich nichts anzufangen war. Aber immerhin haben sie in diesem Jahr so viele und so tolle Geschenke wie in keinem anderen Jahr bekommen!

 

 

Fazit

Wenn man keine Lust auf die Weihnachtszeit hat, ist der Dezember perfekt für einen Thailandurlaub. Das Wetter ist weitestgehend absolut super, weil die Regenzeit gerade vorbei ist und die herumstehenden Weihnachtsbäume sind perfekt für angeberische Adventsgrüße aus der Sonne. Wer gar nicht zu Weihnachten zuhause sein möchte, der sollte auf jeden Fall auch über Neujahr fliegen, denn die Silvesterpartys in Thailand sollen der Oberhammer sein.

Kurz vor Weihnachten zurückkommen werde ich aber nicht mehr machen. Man hat absolut keine Zeit mehr, sich auf Weihnachten einzustellen und erlebt es im Geiste sowieso nicht mit. Ich denke, das nächste Mal fliege ich nach Weihnachten, über Silvester, und bleibe einige Januarwochen. Da soll das Wetter auch am allerbesten sein.

In jedem Falle zähle ich die Sekunden bis ich endlich wieder zurück in das Land des Lächelns kann!

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