Thailand II – Die ersten Tage

Jomtien

Jomtien selbst kannte ich noch nicht. Es ist ein Stadtteil von Pattaya und liegt einige Kilometer südlich der City. Das letzte Mal war mein erstes Hotel in Na Jomtien, noch weiter südlich und sehr abgeschieden von allem Treiben, und mein zweites Hotel in Pattaya City. Jomtien liegt dazwischen und ist perfekt für ein paar ruhige Tage, in denen man dennoch die Möglichkeit haben möchte, Märkte zu besuchen und einkaufen zu gehen.

20151204_123232.jpgZu Fuß war der Strand innerhalb von fünf Minuten zu erreichen. Wir beschlossen den ersten Tag einfach nur am Strand rumzuhängen und einfach gar nichts zu machen. Also schnappten wir uns zwei Liegen, bestellten erstmal zwei Kokosnüsse und dann die Speisekarte rauf und runter.

Etwas nervig ist, dass ständig Menschen vorbei kommen, die einem etwas verkaufen wollen. Wir waren aber guter Dinge und ließen uns einfach mal auf (fast) alles ein. So bekam ich eine Fußmassage, ein Hennatatoo aufs Bein, ein Zauberportemonnaie und eine Pediküre. Und das alles für den Bruchteil des Preises, den man hier alleine für eine Pediküre zahlen würde.

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Pattaya

20151206_221415.jpgMit dem Bahtbus konnte man jeder Zeit für ein paar Cent in 15 Minuten von Jomtien nach Pattaya in die City reinfahren. Da wir nicht die ganze Zeit zusammen verbracht haben, bin ich einige Male nach Pattaya rein, um die City ein wenig zu erkunden. Auf irgendeine Art ist Pattaya schon echt eine Drecksstadt. Aber man lernt sie zu lieben. Es ist immer und überall etwas los. Tagsüber ist jede Straße eine große Shoppingmeile, gegen Abend verwandelt sich die Stadt dann in eine einzige große Party. Überall ist laute Musik, überall wird gefeiert. Es ist egal, wo man in Pattaya sein Hotel hat, wenn man vor die Tür tritt ist man mittendrin. Ich war aber froh, mein Hotel dort nicht zu haben, sondern jeder Zeit mit dem Bus ins ruhige Jomtien zurück fahren zu können.

Meine Reisebegleitung war der Ansicht, ich MÜSSE mir mal eine traditionelle Thaimassage geben. Also wagte ich das, wovor ich wirklich richtig Schiss hatte. „Es wird dir wehtun“. Ja toll, weil ich ja so auf Schmerz stehe… nicht. Aber ausprobieren wollte ich es wirklich mal. Fazit: Es tut weh! Aber hinterher fühlt man sich super. Dennoch habe ich alle weiteren Massagen in Thailand auf Kopf und Füße begrenzt. Ich muss aber zugeben, es ist absolut genial, nach einem anstrengenden Marsch durch die City, einfach spontan zu sagen, wir machen jetzt mal eine kleine Massagepause. Denn die Massagesalons sind wirklich überall und es ist so billig, man wäre echt blöd, wenn man es nicht macht.

Auch sehr zu empfehlen sind die Laundrys, die es an jeder Ecke gibt. Einen Kilo Wäsche waschen lassen kostet so gut wie nichts. Tipp: Kurz vor Ende des Urlaubs, die gesamte Wäsche in eine Laundry geben und in Deutschland mit sauberer, gebügelter und wohlriechender Wäsche ankommen.

Sehr sehr komisch war es, an jeder Ecke Weihnachtsbäume stehen zu sehen. Auch wenn Weihnachten in Thailand keine wirkliche Rolle spielt, werden in der Weihnachtszeit überall Weihnachtsbäume aufgestellt. Das Bewirkt ein leichtes Empfinden von Verwirrtheit. Man ist ja schließlich im Sommerurlaub. Weihnachtsbäume im Sommerurlaub?

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Küste von Pattaya City mit, ja, mit Weihnachtsbaum!

 

Koh Lan

Für einen Tagesausflug bietet sich die nahegelegene Insel Koh Lan an. Vom Pattaya Hafen aus fahren regelmäßig sehr preisgünstige Fähren hin und zurück.  Auf Koh Lan angekommen, kann man sich mit einen TukTuk zu einem der vielen schönen Strände fahren lassen. Wir waren völlig unvorbereitet und haben uns einfach spontan irgendeinen Strand auf der Landkarte ausgesucht. Meine Empfehlung lautet daher: Erkundigt euch vorher, schaut euch an, wo es schön ist und entscheidet im Voraus, wo ihr hin möchtet.

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Auf Koh Lan bin ich zum ersten Mal Bananaboat gefahren. Eigentlich wollte ich mir einen Jetski ausleihen, aber die Preise dafür empfand ich als unverschämt, weswegen ich mich mit dem Bananaboat begnügte. Irgendwas Beklopptes wollte ich auf jeden Fall machen. Drei Mal hat sich das Bananaboat insgesamt überschlagen und es war verdammt schwer immer wieder auf das Boot zu klettern. Lustig war es aber auf jeden Fall!

Die letzte Fähre zurück nach Pattaya fährt, soweit ich mich erinnere, gegen 18 Uhr. Wenn man die verpasst, muss man sich spontan in ein Inselhotel einbuchen, was aber auch keinen Weltuntergang bedeutet.

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Weiter: Sex and the City

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