Thailand I – Die erste Woche

Der erste Tag

Um 9 Uhr wachte ich auf. Geschlafen von 23 Uhr bis 9 Uhr, das war gut, weil das hieß ich war in der neuen Zeit. Kein Jetlag! In dem Moment als ich aufwachte war der erste Gedanke: „Wenn ich jetzt den Vorhang vorziehe, sehe ich das Meer! Ich habe Uuuuuuuuurlauuuuuuuub!“ Und ich konnte nicht anders und musste extrem breit grinsen. Mir ging es blendend! Ich stand auf, zog den Vorhang vor und sah das Meer. Die Sonne schien, es war bestes Wetter aber ich war mir sicher, ich strahlte gerade mehr als die Sonne.DSCN0026.JPG

Ich konnte kaum länger warten, packte meine Sachen zusammen, zog nen Bikini drunter und zog los. Der Strand war wunderschön.

20150318_122624.jpg

DSCN0052.JPG
Dadurch, dass das Hotel so weit weg vom Schuss lag, war alles so ruhig und idyllisch. Ein leerer endlos langer Strand den ich mit den Füßen im badewannenwarmen Wasser entlang lief. Nach ca. einem Kilometer erblickte ich eine kleine hübsche Strandbar. Ich beschloss noch ein bisschen weiter zu gehen und auf dem Rückweg dort etwas zu essen.

Gedacht, getan. In der Strandbar angekommen bestellte ich mir erstmal20150319_132742.jpg ein Pina Colada. Alkohol am Mittag? Why not. Und dazu ein richtig endgeiles Thaicurry. Außer mir 20150319_124236.jpgchillte noch eine Gruppe deutscher älterer Herren dort ab mit denen ich sofort ins Gespräch kam. Spontan setzte ich mich dazu. Wir redeten Stunden lang und bestellten immer wieder kleine Köstlichkeiten.
Manche Dinge weiß man einfach sofort und ich wusste sofort, dass kein Land der Welt besser meinen Essensgeschmack trifft als Thailand. Überhaupt, war ich in Thailand mit der Einstellung „kenne ich es nicht, wird es sofort probiert“ unterwegs. Fazit: Es gab nichts, was mir nicht geschmeckt hätte (Außer einer Ausnahme, dazu aber später mehr). Auch lernte ich dort in dieser Strandbar erstmals die grüne Kokosnuss kennen. Seit da ist Kokoswasser mein absolutes Lieblingsgetränk. Die Kokosnuss wird aufgeschlagen und das Kokoswasser wird mit einem 20150319_150112.jpgStrohhalm ausgeschlürft. Danach kann man mit einem Löffel das Fruchtfleisch von den Innenwänden kratzen und essen. Schmeckt millonen Mal besser als die schrumpeligen braunen Kokosnüsse die man in Deutschland kaufen kann. Wichtig: Wenn ihr eine Kokosnuss bestellt, sagt ihr wollt sie gekühlt. Wenn es sie nicht kalt gibt, kauft am nächsten Stand eine. Die gibt es überall, also keine Angst.

Am Nachmittag war ich mit meiner Freundin und den Kids verabredet. Wir sind zusammen nach Pattaya in die City rein und haben das gemacht, was Frauen so in der City tun: Shopping. Aber so billig, holla die Waldfee! Es heißt immer: „Wenn du nach Thailand verreist, reise mit kleinem und leeren Koffer, kaufe dort ein und komm mit vollem Koffer zurück“. Genau so ist es. Man braucht dort sowieso keine warmen Sachen. Außerdem besorgten wir mir eine thailändische SIMcard mit einem Internetpaket für die restliche Zeit meines Urlaubs.

 

Rest der ersten Woche

20150319_144228.jpg

Pad Krapao – mein absolutes Lieblingsgericht in Thailand

So verging die erste Woche wie im Fluge. Mittags hielt ich mich mit meinen „Rentnerfreunden“ in der Strandbar auf und nachmittags war ich mit meiner Freundin und den Kids unterwegs. Abends waren wir immer in wunderschönen, dem Sonnenuntergang zugewandten, Strandrestaurants essen. Was ein Glück, wenn man eine thailändische Freundin hat, die genau weiß, was gut schmeckt. Sie hat immer eine Auswahl an verschiedenen Gerichten bestellt, die wir dann zusammen aufgefuttert haben. So habe ich innerhalb einer Woche eine breite Palette an besten thailändischen Gerichten kennengelernt. Dada da da daaaa ich liebe es!

Für die letzte Nacht in Pattaya habe ich mir dann doch nochmal ein Hotel mitten in der City genommen. Das Hotel war so derbest scheiße :D. Aber so what. Die Kilmaanlage war direkt über meinem Kopf. Und ich hasse es total von der Klimaanlage direkt angepustet zu werden. Noch dazu hatte ich genau das Zimmer erwischt, das an der Außenwand die ganzen brummenden Entlüftungsdingsbumsdinger sämtlicher Klimaanlagen des Hotels angebracht hatte. Viel Schlaf habe ich in dieser Nacht nicht abbekommen.

20150320_225552.jpgDa auch dieses Hotel direkt am Meer lag, bzw. an der Promenade, bin ich Abends nochmal losgezogen. Dort war gerade ein riesen Straßenfest. Mega Party, die gesamte Promenade entlang. Lifemusik, gaaaanz viel Essen und billige Klamotten. Eigentlich wollte ich bis zur Walking Street laufen (DIE Puffmeile Thailands schlechthin) aber bis dahin kam ich gar nicht mehr. Die Erfahrung habe ich dann bei meinem zweiten Thailandurlaub gemacht.

Weiter: Die zweite Woche

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s