Thailand II – Die Anreise

20151203_124019.jpgDie Planung

Mein bester Freund und ich waren bereits unabhängig voneinander in Thailand gewesen und hatten schon lange davon gesprochen, dass wir unbedingt mal zusammen dort hin reisen müssten. Es fehlte nur irgendwie der passende Zeitpunkt. Immer hatte einer von uns beiden Zeit für eine längere Reise, der Andere aber nicht. Er teilte mir dann mit, er würde auf jeden Fall im Dezember fliegen, ich solle mir überlegen, ob ich mitkomme. Ich wollte unbedingt, aber ich war mitten in meiner Masterarbeit.

Im Dezember nach Thailand – das klang traumhaft, denn ich wollte sowieso die Weihnachtszeit so gut wie möglich ignorieren. Ich hatte keine Lust auf Weihnachten und hätte es in diesem Jahr am liebsten komplett aus dem Kalender gestrichen. Und die Masterarbeit? Die nervte eh. Ich konnte eine Auszeit davon wirklich gebrauchen. Mit ein wenig Abstand und einer Erholungspause würde ich hinterher die Arbeit umso motivierter beenden können, so sagte ich mir. Es war abgemacht: Im Dezember geht es drei Wochen lang nach Thailand! Dafür nahm ich auch in Kauf, alle Ressourcen die ich hatte dazu zu nutzen, möglichst viel vor zu arbeiten und  zwei Wochen vor der Reise jeden Tag von morgens bis Mitternacht an meiner Datenanalyse zu sitzen.

 

Der Flug

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Wir hatten zum Glück genau zur rechten Zeit gebucht und den Hin- und Rückflug für 470 Euro bekommen. Geflogen sind wir mit einem mega bonzigen A380 Flieger der Airline Emirates und hatten sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug einen Stopover in Dubai. Wie bei meinem letzten Flug war ich total begeistert von der modernen Technik an Board: Filme, Spiele, Musik und W-LAN!

Als wir von Dubai aus starteten hatte ich einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und nutzte das W-LAN um ein ganz aktuelles Foto von hoch oben in den Lüften auf Facebook zu posten.

 

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Die Absprache

Meine Reisebegleitung und ich waren mit einer klaren Absprache gestartet: Wir fliegen zusammen, aber wir kleben nicht aneinander. Jeder macht das, was er will. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wertvoll eine solche Absprache ist. Einen entspannteren Urlaub kann man anders kaum erleben. Es ist immer jemand da, aber du bist nicht gebunden – perfekt!

 

Ankunft

In Bangkok angekommen stand zunächst die Frage im Raum, wo wir als erstes hin wollen. Wir hatten noch gar nichts gebucht, weil wir spontan entscheiden wollten. Wir waren uns aber sofort einig: Erst einmal ans Meer! Wir beschlossen also erstmal nach Pattaya zu fahren, um dort auch meine thailändische Freundin zu besuchen, die sich schon riesig auf unseren Besuch freute. Pattaya war zudem eine Stadt, die wir beide schon gesehen hatten und es würde sicher lustig sein, zusammen zurück an die Orte zu kommen, an denen wir bereits einmal alleine gewesen waren. Wir buchten also spontan via Tablet ein Hotel in Jomtien und nahmen den nächsten Bigbus gen Pattaya, der praktischerweise unmittelbar nach unserer Anfrage direkt vor dem Eingang des Flughafens startete.

 

Das Hotel (1/7)

20151202_180600.jpgDas Hotel „Zing“ in Jomtien war das Beste der gesamten Reise. Schöne Zimmer, großer schöner Pool im Innenhof, der sogar bis 22 Uhr abennds geöffnet hatte und Frühstücksbuffet für kleines Geld. Sogar einen Wellness- und Fitnessbereich gab es inklusive Gutscheine für einen einmaligen kostenlosen Besuch darin (der Tatsache, dass die Cardiogeräte defekt waren, schenken wir jetzt mal nicht all zu viel Aufmerksamkeit).

Ein Problem gab es jedoch bei unserer Ankunft im Hotel. Wir hatten im Internet erstmal nur ein Zimmer ausgewählt, um uns schonmal einzubuchen und gingen fest davon aus, vor Ort für den gleichen Preis ein zweites Zimmer zu bekommen. Für das zweite Zimmer wollten sie aber mehr Geld haben, was wir dann nicht einsahen. Meine Reisebegleitung war so großzügig und überließ mir das Zimmer und suchte sich für die ersten zwei Nächte in einem anderen Hotel ein Zimmer. Da das Zing aber grundsätzlich absolut einwandfrei war und wir nicht einsahen mehr zu bezahlen, wenn doch im Internet immernoch der gleiche Preis für das erste Zimmer stand, beschlossen wir das Problem mit einer kleinen List zu lösen. So buchten wir im Internet einfach ein weiteres Zimmer für den gleichen Preis, den mein Zimmer kostete. Chacka! Ich weiß echt nicht, was diese Zicken sollten, aber man muss sich ja nicht alles gefallen lassen. Und letztendlich ist den Leuten im Zing das Geld für zwei Nächte entgangen – dumm, echt dumm!

Es war zwar schon dunkel und relativ spät, aber da der Pool ja bis 22 Uhr geöffnet hatte, war unsere erste Amtshandlung, nach Checkin in unsere Hotels, der Sprung in den Pool. So kann ein Urlaub beginnen!

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Weiter: Die erste Woche

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